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Verband sozialistischer Studentinnen und Studenten
Sektion Wien
http://www.vsstoe-wien.at
Volkswirtschaftliche Lehrveranstaltungen
Grundlagen der Volkswirtschaftslehre I
Für diese Prüfung gibt es ein entscheidendes Skriptum: Grundkurs in Mirko- und Makroökonomik von Alfred Stiassny, erhältlich im Management Bookstore in jeweils neuester Auflage. Das Skriptum deckt den gesamten Prüfungsstoff ab und ist wirklich ziemlich verständlich, aber Achtung, unbedingt die Einleitung lesen, Stiassny erklärt genau, welche (mit Sternchen) markierten Textteile nicht gelernt werden brauchen sondern nur zur Erklärung dienen. Den Varian und den Blanchard (Standardliteratur) höchstens kaufen wenn man VWL studiert und selbst dann am besten erst im Orientierungssemester 2. Für die Grundlagenprüfung ist das Skript von Stiassny nicht nur ausreichend sondern auch besser verständlich, es ist vielleicht sogar das beste Skript im 1. Abschnitt. Der Besuch einer Lehrveranstaltung in VWL zahlt sich in jedem Fall aus, da das Verständnis deutlicher wichtiger ist als das Auswendig gelernte. Sich zum lernen zwecks Überblick eine Formelsammlung anzulegen kann auch nicht schaden.
Grundlagen der Volkswirtschaftslehre II
Um VWL II positiv zu bestehen müssen 60% richtig sein. Da es bei der Prüfung 30 Punkte zu erreichen gibt sind 60% davon 18 Punkte. Die Prüfung ist für alle Lehrveranstaltungen einheitlich und besteht zur Zeit aus 10 Multiple-(Single-)Choice-Fragen zu je 2 Punkten. Das heißt, es ist immer nur EINE (!) Antwort richtig Diese werden durch 3 offene Fragen mit insgesamt 10 Punkten ergänzt (es können in Summe 30 Punkte erreicht werden). Wenn man also nur im MC-Teil lernt, nach dem Prinzip „Was hängen bleibt, bleibt hängen, ich werde bei der Prüfung das Richtige schon erkennen“ kann maximal 20 Punkte erreichen, sprich man müsste 9 von 10 MC-Fragen richtig haben um zu bestehen. Daher ist es sehr empfehlenswert einige Schlüsselbereiche und Begriffe auch so zu lernen, dass man sie wirklich erklären kann. Grafiken sind sehr beliebt und bei meist einer offenen Frage immer dabei. Die Vorlesung von "Wirtschaftspolitik und Institutionen" hilft zwar, ist aber nicht unbedingt ein Muss, sie ist aber vor allem hilfreich um einen Überblick des Stoffes zu erhalten. Bei der Prüfungsliteratur hat es eine Umstellung gegeben. Prüfungsrelevant ist zurzeit das Buch Vahlens Kompendium der Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik, Band 2, 9. Auflage, 2007. Für die Prüfung ist aber nicht die gesamte Literatur relevant sondern nur die Kapitel „Theorie der Wirtschaftspolitik“ (S. 245–342 und 357–359), „Strukturpolitik“ (S. 515–545 (ohne S. 521–524)) und „Europäische Integration“ (S. 617–666 und S. 689–697). Außerdem findet man im Internet Zusammenfassungen des Kompendiums, die in Form von Referaten über jedes Kapitel von Studierenden ausgearbeitet wurden. Als Übersicht und auch zur Vertiefung der Theorie ist diese Zusammenfassung sehr hilfreich. Die Kontrollfragen auf der Lernplattform sind sehr empfehlenswert da in dieser Art und Schwierigkeit auch die Prüfung aufgebaut ist (auch mit offenen Fragen). Die Kontrollfragen decken sich mit den letzten 10 Klausuren, die ebenfalls als solche auf der Lernplattform als Download verfügbar sind. Vorsicht: Wenn man alle Kontrollfragen gelernt hat heißt das noch nicht viel für die Prüfung, denn die Kontrollfragen erheben nicht den Anspruch den gesamten Stoff abzudecken. Die Prüfung gilt als sehr schwer, weil vor allem im MC-Teil sehr kleine Details des Stoffes gefragt werden. Daher ist es auf jeden Fall zu riskant nur auf die MC-Fragen zu spekulieren. Wenn man alle Grafiken, einige Schlüsselbegriffe und alle offenen Fragen die bis dato bei den Musterklausuren abgefragt wurden lernt, hat man gute Chancen bei den offenen Fragen so viele Punkte rauszuschlagen, dass man sich einige falsche MC-Fragen leisten kann.

