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Verband sozialistischer Studentinnen und Studenten
Sektion Wien
http://www.vsstoe-wien.at
Der Bockerer
Wann: Freitag, 25. Juni 2010
Wo: HS 8 Pharmazentrum (1090 Wien, Althanstraße 14, Erdgeschoss)
Einlass: 18:30
Beginn: 19:00
(Karl Merkatz, Ida Krottendorf, Hilde Sochor, Alfred Böhm, Heinz Marecek, Teddy Podgorski u.a; Regie: Franz Antel, Rainer C. Ecke; 1981; Ö)
Erzählt wird das Schicksal des wiener Fleischhauers Karl Bockerer, der während der Zeit des Nationalsozialismus feststellen muss, dass sich seine Umwelt dem neuen Regime anpasst und sein Leben ziemlich auf den Kopf stellt. Während seine Frau und sein Sohn der Propaganda verfallen, ist er nicht bereit, den Nazi-Wahn mitzumachen. Zwar kann man ihn auch nicht als Widerstandskämpfer bezeichnen, trotzdem weigert er sich seine alten Freunde zu verleugnen. Mit bissigem Humor, jeder Menge Wiener Schmäh und einer guten Portion Spott versucht er seinen eigenen Weg zu gehen und seine ganz eigene Art von passivem Widerstand zu leisten.
Rahmenprogramm:
Im Anschluss an den Film wird es eine Diskussionsrunde über den Film geben. Zu Beginn wollen wir uns darüber unterhalten, ob Herr Bockerer als Widerstandsfigur gesehen werden kann. Wie realistisch seine Auseinandersetzungen, zum Beispiel mit der GESTAPO, sind und ob er die/den Druchschnitts – ÖsterreicherIn der damaligen Zeit repräsentiert. Anschließend wird es einen kurzen Input zum Thema „Österreichischer Widerstand in der NS Zeit“ geben. Dies soll als Grundlage einer weitern Diskussion sein, in wie fern der Widerstand von realpolitischen Machterstrebungen der damaligen Zeit beeinflusst und gelenkt worden war.
Moderiert wird die Diskussionsrunde von Tamara Handler und Felicitas Metz, Mitglieder des VSStÖ Wien. Außerdem werden Broschüren verteilt, welche die wichtigsten Themenfelder des Faschismus und dessen Prävention abhandeln.

