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Verband sozialistischer Studentinnen und Studenten
Sektion Wien
http://www.vsstoe-wien.at
ÖH – Was machen die eigentlich?
Diese oder eine ähnliche Frage haben sich in den letzten Jahren viele Studierende gestellt. Während von den Fachschaften meistens sehr viel zu hören ist, fragen sich viele, ob eine Vertretungsstruktur überhalb der Fachschaften überhaupt existiert. Der VSStÖ sagt ja, und es wird Zeit, diese Struktur aus ihrem Winterschlaf zu erwecken.
Die ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft) ist die gesetzlich eingerichtete Interssensvertretung. Ihr obliegt die Vertretung der Studierenden in universitären und allgemeinen politischen Fragen. Während die meisten Studierenden der TU regelmäßigen Kontakt zu ihrer Fachschaft (= Interessensvertretung einer Studienrichtung) und bereits diverse Angebote in Anspruch genommen haben, versinkt die universitätsweite Vertretung unter der Wahrnehmungsschwelle. Doch das darf eigentlich nicht passieren. Immerhin hat die Universitätsvertretung die Aufgabe, die Interessen der Studierenden vor dem Rektorat und außeruniversitären Einrichtungen zu vertreten. Doch wie soll ihr dies gelingen, wenn sie keinen Kontakt zu Studierenden hat?
Dachverband der Fachschaften
Abgesehen von einer halbherzigen Aktion nach über einem Jahr der Vertretungsperiode, in der die Exekutive der Universitätsvertretung das erste Mal in die Öffentlichkeit gegangen ist und immerhin zwei Seiten pro HTU-Info, sickert kaum Information von den Vorsitzenden der Universitätsvertretung an die Studierenden – geschweige denn in die andere Richtung. Es entsteht fast das Gefühl, dass die Universitätsvertretung an der TU eine Art Dachverband der Fachschaften darstellt, der die einzige Aufgabe hat, die (durchwegs gute) Arbeit der Fachschaften zu unterstützen, selbst aber keinerlei Ambitionen auf Vertretungsarbeit hat. Wozu dieser Dachverband allerdings ein Budget hat, das im sechsstelligen Bereich liegt, lässt sich dadurch nicht erklären.
Der VSStÖ fordert eine offene ÖH
In Anbetracht dieser Tatsachen, hat sich der VSStÖ als einen seiner Schwerpunkte für die nächsten zwei Jahre die Öffnung der ÖH als Ziel gesetzt. Es kann nicht sein, dass viel Geld – der Studierenden wohlgemerkt – einfach planlos und ohne Transparenz verwirtschaftet wird. Die ÖH – und damit auch die Universitätsvertretung – ist eine Einrichtung, die für alle Studierenden da ist, und die dementsprechend auch den Kontakt mit den Studierenden suchen muss. Die Eigenbrötlerei muss aufhören und die ÖH an der TU endlich transparent und offen für Studierende werden.

