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Verband sozialistischer Studentinnen und Studenten
Sektion Wien
http://www.vsstoe-wien.at
Der Ring Freiheitlicher Jugend
Der Ring freiheitlicher Jugend Österreich ist die Jugendorganisation der FPÖ und erhält staatliche Mittel aus der Bundesjugendförderung. Die vordersten Ziele der freiheitlichen Jugend sind das Bestehen des „deutschen Volks- und Kulturkreises“ und der „Stop der Überfremdung“. Besonderes Augenmerk wird auf den Erhalt der (reinen) deutschen Sprache gelegt, der durch AusländerInnen im eigenen Land stark bedroht werde: „Deshalb bedarf sie eines besonderen verfassungsrechtlichen Schutzes gegen Verfremdung, verbunden mit der Verpflichtung aller öffentlichen Einrichtungen, diese zu garantieren“.[1]
Auch die übrigen Positionen sprechen eine klare Sprache: Asylpolitik sollte ab sofort gestoppt werden, um die Zuwanderungsquote auf Null zu senken; zudem müssten entscheidende Anreize geschaffen werden, damit MigrantInnen wieder in ihr Heimatland zurückkehren.[2] Auch bezüglich des Frauenbildes spricht das „Leitbild“ des RFJ eine deutliche Sprache: „Die Frau als Mutter darf nicht durch wirtschaftliche und gesellschaftliche Zwänge in die Arbeitswelt gedrängt werden.”[3]
Was in diesem „Leitbild“ angedeutet wird, sind rechtsradikale und reaktionäre Tendenzen, die in den Aktionen und Veranstaltungen des RFJ ihre Bestätigung finden. Im Frühjahr 2008 forderte die Bundesjugendvertretung über alle Partei- und Organisationsgrenzen hinweg die Streichung der Fördermittel für den RFJ – bisher jedoch ohne Erfolg.
- Einleitung
- Burschenschaften
- Universität und die Freiheit der Lehre
- Frauenpolitiken
- Medien - Sprache
- Faschismustheorien
- Universitäten und Faschismus
- Der Fall Borodajkewycz
- Der Ring Freiheitlicher Jugend
- Die Sozialwissenschaften im Nationalsozialismus
- Die Naturwissenschaften im Nationalsozialismus
[1] Leitbild der Ringes Freiheitlicher Jugend Österreich,
http://www.rfj.at/standpunkte/index.php, Zugriff: 30. Mai 2008
[2] Ebd.
[3] Ebd.

