Unigruppen

Sozial- und Studienrechtsberatung

Verband sozialistischer Studentinnen und Studenten
Sektion Wien
http://www.vsstoe-wien.at

Viele Unklarheiten ergeben sich aufgrund des Umstandes, dass das politikwissenschaftliche Diplomstudium kontinuierlich bis 2012 ausläuft und parallel dazu das Bachelorstudium aufgebaut wird. Derzeit verhält es sich so, dass einige Vorlesungen des alten Studienplanes nicht mehr angeboten werden und andererseits wiederum viele Lehrveranstaltungen des neuen Studienplanes nicht existieren und im Aufbau begriffen sind.

Grundsätzlich wirkt es so, als hätten die Verantwortlichen das Prinzip „learning by doing“ ausgerufen. Aufgrund des Auslaufens des alten Studienplanes müsste ein breiteres Angebot an C- Grundkursen etabliert werden. Tatsächlich verhält es sich so, dass es immer wieder zu unverständlichen Reglementierungen und Einsparungsmaßnahmen kommt, die die Studis in überfüllte Säle, Räume und Institute zwingt.

Nachdem das Studium der Politikwissenschaft reformiert und von einem Diplom- zu einem Bachelorstudium gemacht wurde kursieren einige Unklarheiten und Gerüchte.
Viele Studis aus dem Diplomstudium befinden sich in einer prekären und unangenehmen Situation. Die B- Vorlesungen Einführung in die Politikwissenschaft, Politik und Recht, Politik und Ökonomie und Historische Grundlagen laufen kontinuierlich aus. Doch was tun, wenn eine dieser Vorlesungen noch nicht überstanden und positiv abgeschlossen wurde?
Wir können euch in diesem Punkt völlig beruhigen. Selbstverständlich werdet ihr nicht in das Bachelorstudium gezwungen. Es gibt diverse Anrechnungsmöglichkeiten. Letztendlich müsst ihr nur eine ähnliche Vorlesung aus einem anderen Studium finden und diese abschließen. Ein gutes Beispiel bietet die ausgelaufene Übung Techniken des politikwissenschaftlichen Arbeitens. Das Kultur- und sozialanthropologische Angebot bietet eine den Techniken des politikwissenschaftlichen Arbeitens ähnliche Lehrveranstaltung an, die zumeist problemlos angerechnet wird.
Das einzige was ihr beachten müsst, ist das zwei Drittel des Inhaltes identisch mit der ausgelaufenen Vorlesung der Politikwissenschaften sein müssen.

Mittlerweile müssen viele Studis arbeiten, um sich bis zum Ende des Studiums finanziell über Wasser halten zu können. Sehr interessant in diesem Zusammenhang ist der Umstand, dass es auch viele Möglichkeiten gibt, Praktika, Arbeit und ehrenamtliche Tätigkeiten als „freie Wahlfächer“ anrechnen zu lassen. Ein einmonatiges Ferialpraktikum kann dir bis zu 8 Semesterwochenstunden einbringen. Natürlich sollte deine Tätigkeit auch etwas mit deinem Studium zu tun haben.

Im Bachelorstudium werden diese Möglichkeiten aufgrund des so genannten Praktikumsmoduls eingeschränkt und reglementiert werden. Die genaue Struktur dieses Moduls ist noch im Aufbau.
Auch im Falle des Erweiterungscurricula sind noch einige Unklarheiten zu klären. Zukünftig werdet ihr aus verschiedenen Körben eure freien Wahlfächer erwählen müssen und daher werdet ihr in eurem Handlungsspielraum eingeschränkt werden.

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