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Verband sozialistischer Studentinnen und Studenten
Sektion Wien
http://www.vsstoe-wien.at
Wohnen
Die erste Frage sollte jene nach der Beschaffung von Wohnraum sein. Du musst dich entscheiden: Studierendenheim oder eigene Wohnung?
Wenn du eine eigene Wohnung vorziehst, so ist ein Blick auf diverse Wohnbörsen zu empfehlen. Es ist zwischen kommerziellen und privaten AnbieterInnen zu unterscheiden. In kommerziellen Wohnbörsen (z.B immobillien.net, derstandard.at/immobillien) findest du meist nur von MaklerInnen vermittelte Wohnungen, die neben den üblichen drei Monatsmieten Kaution, zusätzlich noch drei Monatsmieten Provision verlangen.
In privaten Wohnbörsen (z.B. die ÖH-Wohnbörse: jobwohnen.at, oder
immobazar.at) findest du privat vermittelte Wohnungen, für die vielfach eine niedere oder keine Kaution und jedenfalls keine Provision zu bezahlen ist.
Hast du eine Wohnung gefunden, die dir gefällt, ist der nächste logische Schritt der Abschluss des Mietvertrags. Um hier nicht in eine Falle zu tappen, solltest du dich vorher über deine Rechte als MieterIn informieren bzw. über die Pflichten des/der VermieterIn Bescheid wissen. Hilfreich hierbei sind die ArbeiterInnenkammer (akwien.at unter „Wohnen“), die Österreichische HochschülerInnenschaft an der Uni Wien (oeh.univie.ac.at unter „Beratung“ und „Wohnrechtsberatung“) und die MieterInnenvereinigung (mietervereinigung.at, hier musst du allerdings Mitglied sein, um alle Informationen und Angebote in Anspruch nehmen zu können).
Wohnbeihilfe
Wenn du nun in deine Wohnung eingezogen bist, empfiehlt es sich jedenfalls, um Wohnbeihilfe anzusuchen. Das ist recht einfach und kann deine finanzielle Lage unter Umständen um einiges erleichtern. Zuständig für die Wohnbeihilfe ist in Wien die Magistratsabteilung (MA) 50; genaue Infos bezüglich der Einkommensgrenzen, der geförderten Wohnfläche, etc. findest du im Beihilfen-Bereich unter dem Punkt Wohnbeihilfe. Die Beantragung der Wohnbeihilfe erleichtert dir unsere Ausfüllhilfe.
Fahren
Semesterticket
Der einfachste Weg durch die Stadt ist zweifelsohne die Benützung der Wiener Linien (wiener-linien.at). Da vor einigen Jahren im Zuge des Bildungs- und Sozialabbaus die Studierendenfreifahrt abgeschafft wurde, ist dies nicht mehr kostenlos. Falls du jedoch in Wien hauptgemeldet bist und Familienbeihilfe beziehst, kannst du dir um 50,50 Euro das so genannte Semesterticket zulegen.
Bist du nicht in Wien hauptgemeldet, beziehst aber Familienbeihilfe, kostet es dich 100 Euro. Wenn du keine Familienbeihilfe, jedoch vor dem jeweiligen Semester noch nicht deinen 27. Geburtstag gefeiert hast, bezahlst du 128,50 Euro (unabhängig vom Meldeort). Das Semesterticket kannst du dir in allen Vorverkaufsstellen der Wiener Linien ausstellen lassen (z.B. bei U2 Schottentor/Universität). Dafür benötigst du einen gültigen Studierendenausweis, falls du in Wien hauptgemeldet bist einen Meldezettel und ein ausgefülltes Formular, das du direkt in der Vorverkaufsstelle bekommst.
Für Studierende, die in Niederösterreich oder dem Burgenland hauptgemeldet sind, besteht die Möglichkeit von ihren jeweiligen Ländern einen Zuschuss von 50 Euro für das Semesterticket zu erhalten. Dafür muss zuerst das Semesterticket erwerben und dieses dann eingereicht werden. Das genaue Prozedere für NÖ findest du unter noe.gv.at/Bildung/Stipendien-Beihilfen/Semesterticket.wai.html und für das Burgenland unter burgenland.at/buergerservice/semesterticket.
Monatskarte
Als Alternativangebot gibt es die HochschülerInnenmonatskarte um einheitlich 46 Euro bzw. in den Semester- und Sommerferien die Ferienmonatskarte um 29,50 Euro. Auch hier gilt die Altersbeschränkung von 27 Jahren.
Fahrrad
Eine weitere Möglichkeit sich (billiger) fortzubewegen, ist das Fahrrad. Wien verfügt über ein wachsendes Radwegnetz, mit dem du halbwegs schnell und sicher durch die Stadt kommst. Auf wien.at/stadtplan kannst du nachschlagen, wo sich die Radwege befinden, die dich hoffentlich ans Ziel bringen. Wenn dir kein eigener Drahtesel zur Verfügung steht, gibt es die Möglichkeit dich mit dem Citybike fortzubewegen. Diese kannst du an vielen Radterminals, die in der Stadt verteilt sind, ausleihen. Die jeweils erste Stunde ist kostenlos, für jede weitere zahlst du einen Euro. Eine einmalige Anmeldung ist notwendig, genauere Infos gibt’s unter: citybikewien.at/.
Natürlich gibt es in Wien auch jede Menge Taxis, die du dir entweder direkt an der Straße heranwinkst oder bei einem der Taxidienste bestellst (z.B. 01/60160). Bei einer Bestellung wird dir aber ein Aufschlag von rund
3 Euro verrechnet.

