Unigruppen

Sozial- und Studienrechtsberatung

Verband sozialistischer Studentinnen und Studenten
Sektion Wien
http://www.vsstoe-wien.at

Kunstgeschichte

 

Studienkennzahl: 033 635
Mindeststudienzeit: 6 Semester

Institut für Kunstgeschichte
Universitätscampus Hof 9
Spitalgasse 2
A-1090 Wien
T: +43 1 4277-41401
F: +43 1 4277-9414
Email: kunstgeschichte@univie.ac.at
Homepage: kunstgeschichte.univie.ac.at

Studienrichtungsvertretung (StrV)
Email: strv@kunstgeschichten.at
Homepage: www.kunstgeschichten.at

Das Fach Kunstgeschichte

Das Fach Kunstgeschichte, wie es am Institut der Wiener Universität verstanden wird, behandelt die bildende Kunst Europas seit der Spätantike sowie die der außereuropäischen Kulturen, insbesondere die der Süd- und Zentralasiatischen bzw. islamische Kunst(geschichte). Altertum und Antike fallen also nicht mehr in den historisch behandelten Rahmen. Die Aufteilung der Professuren entspricht dem Forschungs- und Lehrprofil an der Universität Wien: Byzantinische und spätantike Kunstgeschichte – Mittelalter - neuere Kunstgeschichte/Architekturgeschichte - Renaissance/österreichische Kunstgeschichte - neuere und neueste Kunstgeschichte/Medien - Außereuropäische Kunstgeschichte/Süd- und Zentralasien.

Das Berufsbild

Das Studium zielt vor allem darauf ab, die StudentInnen zur wissenschaftlichen Arbeit auszubilden, dementsprechend finden AbsolventInnen, wie es auf der Homepage des Instituts heißt, Betätigungsfelder an Universitäten und Forschungseinrichtungen, an Museen und Galerien, in der Kunstkritik, im Bereich der Denkmalpflege, des Kunsthandels, des Verlagswesens, der Kunstvermittlung, des Kulturmanagements u.Ä. Wer Kunstgeschichte studiert wird also weder zur BE-Lehrerin/zum BE-Lehrer noch zur Künstlerin/zum Künstler ausgebildet.

Über die Arbeitsmarktchancen von Kunstgeschichte-AbsolventInnen lassen sich mangels (der Autorin) bekannten Studien keine empirischen Aussagen treffen, außerdem können auch keine seriösen Arbeitsmarkt-Prognosen über einen längeren Zeitraum hinweg (also zum Beispiel über die Dauer eines Studiums) getroffen werden. Völlig im Dunkeln liegen natürlich die Berufsaussichten von Bachelor-AbsolventInnen, hier wird erst die Zeit den Erfolg oder das Scheitern dieser Studienarchitektur zeigen.

Kunstgeschichte ist sicher kein Studium zum reich werden und/oder mit sicheren Berufsaussichten samt festgelegter Jobdescription am Ende, doch das hat das Fach wohl mit den meisten geistes- und kulturwissenschaftlichen Studienrichtungen gemeinsam.

Die Einteilung

Das Bachelorstudium Kunstgeschichte setzt sich aus insgesamt 180 ECTS-Punkten (siehe Glossar) zusammen. Davon müssen 120 aus dem Fach Kunstgeschichte sowie 60 in so genannten Erweiterungscurricula (siehe Anmerkung, Glossar) absolviert werden.

Anmerkung: Ein Erweiterungscurriculum umfasst entweder 15 oder 30 ECTS-Punkte und ist ein Wahlfachmodul aus einem Fachbereich. Zuständig für die Zusammenstellung sind die jeweiligen Studienprogrammleitungen (Glossar). Im Bachelorstudium Kunstgeschichte müssen also je nach ECTS-Volumen zwischen 2 und 4 Erweiterungscurricula absolviert werden. Das gesamte Angebot für Kunstgeschichte-StudentInnen ist unter http://ssc.univie.ac.at/index.php?id=1282 zu finden. Ob die formalisierten Portionen aus anderen Fächern den Gedanken des wissenschaftlichen Austausches zwischen den Disziplinen gerecht werden ist jedoch keine unumstittene Frage. Vor allem die Absolvierung von Wahlfächern auf anderen Universitäten ist mit der Umwandlung von freien Wahlfächern (Diplomstudium) in festgelegte Erweiterungscurricula nicht mehr möglich. Hilft nur, sich in die eigenen Angelegenheiten einzumischen und sich auf Instituts- oder Uni-Wien-Ebene für bessere Studienpläne zu engagieren!

Das Masterstudium Kunstgeschichte setzt „den Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Bachelorstudiums oder eines fachlich in Frage kommenden Fachhochschul-Bachelorstudienganges oder eines anderen gleichwertigen Studiums“ voraus, jedenfalls erfüllt das Bachelorstudium Kunstgeschichte an der Uni Wien diese Kriterien. Es umfasst 120 ECTS. Weitere Infos dazu findest du auf der Institutshomepage.

Latein: Solltest du Latein nicht im Ausmaß von insgesamt 10 Wochenstunden in der Oberstufe positiv absolviert haben, musst bis zum Ende des Bachelor-Studiums eine Ergänzungsprüfung absolvieren. Nähere Informationen zu Latein findest du in unserem roten Faden „Latein-Ergänzungsprüfung“.

Anmeldung für Lehrveranstaltungen

Seit dem Wintersemester 2008/2009 wurde das Anmeldesystem von analog (Zettel, die in einen Postkasten eingeworfen wurden) auf digital umgestellt. Dieses läuft über das zentrale Datenbank-System der Universität Wien. Im Vorlesungsverzeichnis sind jene Lehrveranstaltungen gekennzeichnet, für die frau/man sich anmelden muss. Das sind üblicher Weise prüfungsimmanente LVAs, also jene, die Anwesenheitspflicht und eine beschränkte TeilnehmerInnenzahl haben.


Um sich ins Anmeldesystem einloggen zu können, benötigt frau/man einen unet-Account. Unter https://data.univie.ac.at/unet-anmeldung/ findet man/frau die Maske, auf der die persönlichen Daten einzutragen sind – vor allem brauchst die Matrikelnummer und einen PIN-Code, der auf dem Studienblatt rechts oben steht.

Eins vorweg: Fürs erste Semester sind KEINE ANMELDUNGEN VONNÖTEN! Also kein Stress, das herumärgern mit dem Anmeldesystem beginnt erst ab dem zweiten Semester.

Prinzipiell kann für jede Lehrveranstaltung, für die eine Anmeldung vonnöten ist, eine gewisse Anzahl an Punkten vergeben werden. Jedes Semester hat jedeR StudentIn 1000 Punkte zur Verfügung, die er/sie wie beim Roulette-Spielen auf verschiedene LVAs setzen kann. Je mehr Punkte auf eine Übung oder ein Seminar gesetzt wurden, desto höher die Wahrscheinlichkeit, aufgenommen zu werden. Es können zum Beispiel 800 Punkte auf eine Fallstudie und 200 auf eine andere Übung gesetzt werden, durchaus aber alle 1000 Punkte auf eine LVA gesetzt werden. Eine genauere Erklärung zur Anmeldung ist unter http://univis-as.univie.ac.at/ zu finden.

Wer in kein Seminar gekommen ist, sollte sich bei der Studien Service Stelle Kunstgeschichte (siehe Anlaufstellen), hier namentlich bei Gabriele Poremba (gabriele.poremba@univie.ac.at) oder Sylvia Veit (silvia.veit@univie.ac.at) melden und auf das Beste hoffen.

Der Studienbeginn

Für Erstsemestrige ist das Absolvieren folgender Lehrveranstaltungen im ersten Semester sehr ratsam:

Die Studieneingangsphase (=STEP) besteht aus folgenden 3 Vorlesungen:

Propädeutikum (Modul 1, 5 ECTS)
Hier soll der Einstieg ins Fach Kunstgeschichte glücken. Neben grundlegenden methodischen und fachlichen Kenntnissen wird hier einfach ein Überblick über die wichtigsten Themen und Fragen gegeben, die im Laufe des Kunstgeschichte-Studiums auftauchen. 6 Vortragende teilen sich diese Ringvorlesung auf, um nacheinander die Grundlagen ihres Fachbereichs zu referieren. Die Prüfung ist schriftlich und findet am Ende des Semesters statt.

Einführung in die Kunstgeschichte (Modul 2 und 3, je 5 ECTS)
Im Wintersemester 2008  werden hier drei Lehrveranstaltungen angeboten, aus denen 2 ausgewählt werden sollen. Hier geht es wie im Propädeutikum um Grundlagen, allerdings ist die fachliche Ausrichtung schon etwas enger, es werden ausgewählte Themenbereiche behandelt. (z. B. Einführung in die Ikonographie). Die Art der Prüfung variiert je nach gewählter Lehrveranstaltung und wird meistens in der ersten Einheit bekannt gegeben bzw. ist aus dem Vorlesungsverzeichnis ersichtlich.

Weiters sollte im ersten Semester unbedingt eine „Epochen“-Vorlesung (siehe Studienplan) absolviert werden, die positive Absolvierung der Studieneingangsphase und eben einer solchen Vorlesung ist Voraussetzung dafür, dass im 2. Semester die Fallstudie I absolviert werden darf!

Das Modul „Epochen“ besteht aus 4 Vorlesungen: Mittelalter I, Mittelalter II, Renaissance und Barock, Moderne und Gegenwart. Jedes Semester wird nur eine Epochen-Vorlesung angeboten, dh. im Wintersemester 2008/09 wird Mittelalter I gelesen, im Sommersemester 2009 Mittelalter II und so weiter. Hier also bitte nicht auf die historisch-chronologisch richtige Abfolge hoffen, sondern nehmen, was gerade angeboten wird!

Der Studienplan Kunstgeschichte Bachelor

Die Studieneingangsphase

Titel

LV-Typ

Voraussetzungen

Inhalt/Bemerkungen

ECTS

Modul 1

Propädeutikum Kunstgeschichte

Vorlesung

Keine

Unbedingt im 1. Semester machen!

5

Modul 2 + 3

Einführung in die Kunstgeschichte I + II

Vorlesung

Keine

Aus den angebotenen Einführungs-Vorlesungen 2 wählen, ebenfalls im 1. Semester machen!

10

 

Pflichtmodul "Epochen"

Hier ist anzumerken, dass jedes Semester nur eine Epochen-Vorlesung angeboten wird. Im Wintersemester 2008/2009 beginnt das Rad mit Mittelalter I, im Sommersemester folgt Mittelalter II und so weiter. Prüfungstermine gibt es allerdings meistens regelmäßig – sollte es sich also mal direkt nach der Vorlesung nicht ausgehen, die Prüfung zu machen, hat man/frau auch später noch einige Gelegenheiten dafür.

 

Titel

LV-Typ

Voraussetzungen

Inhalt/Bemerkungen

ECTS

Modul 4

Epochen der Kunstgeschichte: Mittelalter I

Vorlesung

Keine

Relativ viel Lernaufwand, im Semester mitlernen zahlt sich aus!

5

Modul 5

Epochen der Kunstgeschichte: Mittelalter II

Vorlesung

Keine

Detto

5

Modul 6

Epochen der Kunstgeschichte: Renaissance und Barock

Vorlesung

Keine

Ebenso

5

Modul 7

Epochen der Kunstgeschichte: Moderne und Gegenwart

Vorlesung

Keine

Dasselbe

5

 

Pflichtmodul „Fallstudien“

Die Fallstudien sind immer auf ein spezielles Thema bezogen (z. B. „Geschichte des Kaufhausbaus“, jedes Semester gibt es pro Modul unterschiedliche Kurse mit unterschiedlichen Themen. Sie sind prüfungsimmanent (dh. mit Anwesenheitspflicht) und haben eine beschränkte TeilnehmerInnezahl. Für die Anmeldung ist eine Punktevergabe erforderlich (siehe oben: Anmeldung für Lehrveranstaltungen).

 

Titel

LV-Typ

Voraussetzungen

Inhalt/Bemerkungen

ECTS

Modul 8

Fallstudie I

Proseminar + Tutorium

STEP + eine positiv absolvierte Epochen-Vorlesung

Hier wird das erste mal eine eigenständige kurze Arbeit verfasst, im begleitenden Tutorium sollen die Fähigkeiten dazu vermittelt werden.

10

Modul 9

Fallstudie II

Proseminar

Modul 8

Verlangt werden meist Referat und schriftliche Arbeit (15000-20000 Zeichen) sowie Mitarbeit im Proseminar

5

Modul 10

Fallstudie III

Proseminar

Modul 8

Ebenso

5

 

Pflichtmodul „Spezialthemen“

 

Titel

LV-Typ

Voraussetzungen

Inhalt/Bemerkung

ECTS

Modul 11

Spezialthemen A (2 Lehrveranstaltungen)

Vorlesung oder Übung

Keine

Müssen aus den Bereichen der mittleren, neueren, neuesten oder zentraleuropäischen Kunstgeschichte gewählt werden.

10

Modul 12

Spezialthemen B (2 Lehrveranstaltungen)

Vorlesung oder Übung

Keine

Eine LV muss aus dem Bereich der byzantinischen, die andere aus dem Bereich der außereuropäischer Kunstgeschichte gewählt werden.

10

 

Pflichtmodul „Vertiefung“

 

Titel

LV-Typ

Voraussetzungen

Inhalt/Bemerkungen

ECTS

Modul 13

Kunstgeschichtliche Methode/Kunsttheorie

Vorlesung oder Übung

STEP + eine positiv absolvierte Epochen-Vorlesung

5

Modul 14

Praxisfelder der Kunstgeschichte

Vorlesung, Übung oder Praktikum

STEP + eine positiv absolvierte Epochen-Vorlesung

Kann durch die Anrechnung eines Praktikum ersetzt werden. Zuständig für die Anrechnung:
Prüfungsreferat (siehe wo finde ich was?)

5

Modul 15

Individueller Schwerpunkt (2 Lehrveranstaltungen)

Vorlesung oder Übung

STEP

Hier können relativ frei  Lehrveranstaltungen aus dem Angebot gewählt werden.

10

 

Pflichtmodul "Abschlussphase"

 

Titel

LV-Typ

Voraussetzungen

Inhalt/Bemerkungen

ECTS

Modul 16

Kunst in Wien

Exkursion

Modulgruppe „Fallstudien“, drei Epochen-Vorlesungen

Je nach Themenschwerpunkt werden hier Museen, Sammlungen, Denkmäler etc. in Wien besucht, ebenfalls werden Referate verlangt.

5

Modul 17

Seminar und Bachelor-Arbeit I

Seminar

Modulgruppe „Fallstudien“, drei Epochen-Vorlesungen

Die Module 17 und 18 müssen aus verschiedenen Bereichen der Kunstgeschichte gewählt werden! Im Rahmen dieses Seminars wird die erste Bachelor-Arbeit verfasst (ca. 40000 Zeichen)

10

Modul 18

Seminar und Bachelor-Arbeit II

Seminar

Modulgruppe „Fallstudien“, drei Epochen-Vorlesungen

Hier wird die zweite Bachelor-Arbeit verfasst (ebenfalls 40000 Zeichen), ansonsten siehe Modul 17.

10

 

 

 

 

Prüfungen

Anmeldung

Immer mehr Prüfungen werden aufgrund der hohen StudentInnenzahlen schriftlich abgelegt. Hier braucht frau/man im Normalfall keine Anmeldung. Sollte eine Prüfung mündlich ablaufen, werden Prüfungslisten bei den LaborantInnen (siehe Glossar) aufgelegt, in denen frau/man sich einträgt. Diese Listen liegen immer 3 Wochen vor dem Prüfungstermin auf, und hier ist bei begehrten Prüfungen auch Pünktlichkeit beim Eintragen gefragt, sonst sind alle Prüfungsplätze weg. Der Fairness halber sollte frau/man sich rechtzeitig abmelden, sollte sich der Prüfungstermin lerntechnisch doch nicht ausgehen, dann kann nämlich einE anderE StudentIn, die es nicht auf die Liste geschafft hat, den Platz übernehmen. Ausnahmen von dieser Regelung sind die mündlichen Epochen-Prüfungen von Prof. Dachs (Mittelalter II) und Prof. Schemper (Renaissance und Barock) – hier liegen die Listen erst eine halbe Stunde vor Prüfungsbeginn auf. Also auch hier die Prämisse: Pünktlich sein und hoffen, dass frau/man einen Platz darauf ergattert!

Die Modalitäten für die Prüfungsanmeldungen werden meistens in der ersten Einheit der jeweiligen Lehrveranstaltung bekannt gegeben, zusätzlich findet frau/man sie auf der Institutshomepage beim Unterpunkt „Prüfungstermine“ (http://kunstgeschichte.univie.ac.at/index.php?id=30558)

 

Ablauf

Mündliche Prüfungen: Die mündlichen Prüfungen finden in einem der 3 Prüfungszimmer im Erdgeschoss des Instituts statt. Hier werden meistens 2-4 Studierende gleichzeitig geprüft. JedeR bekommt 3-5 Dias aus der Vorlesung gezeigt, diese sollen im Idealfall erkannt und mehr oder weniger genau datiert werden, weiters sollen allgemeine Inhalte der Vorlesung anhand der gezeigten Bildbeispiele erörtert werden. Das Erkennen und Datieren ist bei vielen ProfessorInnen aber nicht das Wichtigste, vielmehr wird Wert darauf gelegt, dass die Studierenden die grundlegenden Stilmerkmale und Besonderheiten erkennen. Es zahlt sich aus, sich mit anderen Studierenden über Prüfungserfahrungen bei bestimmten ProfessorInnen auszutauschen (z. B. über das Forum der StV auf www.kunstgeschichten.at), hier erfährst du, worauf besonderer Wert gelegt wird bzw. was vernachlässigbar ist. Natürlich ist der Besuch der Vorlesung die beste Methode, ein Gespür für Wichtig und Unwichtig zu entwickeln, doch der Austausch mit anderen schadet nie.
Schriftliche Prüfungen: Schriftliche Prüfungen werden mehr und mehr angeboten, die Art und Weise variiert jedoch stark – von sehr offenen Fragen, die mit einem kurzen Essay beantwortet werden bis hin zu Prüfungsbögen, die den Mulitple-Choice-Bögen auf der WU zum verwechseln ähnlich sehen ist die Bandbreite sehr groß. Auch hier gilt: in die erste LV-Einheit gehen, sich das Prozedere erklären lassen und bei Unklarheiten einfach nachfragen!

Beachte: Zu jeder Prüfung, egal ob mündlich oder schriftlich, musst du ein ausgefülltes Zeugnisformular mitbringen. Dieses kannst du dir entweder bei den LaborantInnen holen oder von der Homepage der Studienrichtungsvertretung downloaden und selbst ausdrucken (http://kunstgeschichten.at/files/lehrveranstaltungszeugnis.pdf)

 

Noten

Die Noten der mündlichen Prüfungen erfährst du noch im Prüfungszimmer, die Noten von schriftlichen Prüfungen stehen nach einer gewissen Zeit (die je nach ProfessorIn stark variiert, von 2 Wochen bis 3 Monate und mehr ist alles drin) in deinem Univis-Account. 2mal pro Semester bekommst du ein Sammelzeugnis zugeschickt, du kannst dir aber zusätzlich ein Sammelzeugnis bei den Selbstbedienungsterminals im Hauptgebäude der Uni Wien ausdrucken (beim Student Point, Hof 4). Solltest du mit einer Note unzufrieden sein, kannst du die Prüfung innerhalb von 6 Monaten wiederholen, es gilt automatisch die Note des 2. Antritts. Insgesamt verfügst du über 4 Prüfungsantritte pro Prüfung (1 Erstantritt und 3 Wiederholungen). Die dritte Wiederholung der Prüfung ist kommissionell (eine Kommission entscheidet über deine Note), auf Antrag kann bereits die 2. Wiederholungsprüfung kommissionell abgehalten werden.

 

Wie lernen?

Diese Frage stellt sich insbesondere dann, wenn mensch nicht immer die Zeit gefunden hat, die Vorlesungen zu besuchen und mitzuschreiben. Vorgefertigte Kaufskripten wie z. B. an der WU gibt es an der Kunstgeschichte nicht. Dafür werden vor und nach den größeren Vorlesungen selbstgetippte Skripten und selbstfotografierte Bildskripten verkauft. Diese kosten je € 2 für eine Vorlesung, eine Skriptenkaufgemeinschaft zu gründen zahlt sich also aus. Diese Skripten werden jedoch nicht von den Vortragenden korrigiert und sind deshalb nicht immer richtig. Außerdem gibt es nicht alle Vorlesungen auf diese Art und Weise verschriftlicht zu kaufen. Die Studienvertretung initiiert jedes Semester ein OpenScriptProject, wobei es darum geht, per Diktiergerät aufgezeichnete Vorlesungen von so vielen verschiedenen Studierenden wie möglich abtippen zu lassen. Auf diese Weise werden immer einige Vorlesungen mehr oder weniger vollständig auf die StrV-Homepage zum kostenlosen Download gestellt, auch die dazugehörigen Bilder kann mensch von dieser Homepage downloaden. Dieses unterstützenswerte Projekt braucht immer fleißige HelferInnen, wenn du also zum Wohl der Allgemeinheit beitragen willst, kontaktier einfach die StV!

Einige Vortragende versuchen auch die e-learning Plattform der Uni Wien in ihrer Lehrveranstaltungen zu integrieren, Beispiel hierfür ist die Epochenvorlesung Mittelalter II.

 

Glossar

ECTS
European Credit Transfer System – Wurde entwickelt, um Leistungen von StudentInnen international vergleichbar zu machen. Sie sollen Ausdruck für den realen Arbeitsaufwand der StudentInnen für eine Lehrveranstaltung sein (5 ECTS bedeutet durchschnittlich 5 Stunden Arbeit pro Woche, um die LV positiv abschließen zu können), und nicht wie die Semesterwochenstunden nur die Kontaktzeit zwischen Lehrenden und StudetInnen beschreiben.

Erweiterungscurriculum (EC)
Curriculum bedeutet Lehrplan, Erweiterungscurriculum eben dessen Erweiterung. Im Bachelorstudium Kunstgeschichte  müssen 60 ECTS durch Erweiterungscurricula aus anderen Studienrichtungen absolviert werden. ECs sind Lehrveranstaltungspakete im Umfang von 15 bis 30 ECTS, die von den Studienprogrammleitungen der jeweiligen Institute zusammengestellt werden. Welche ECs für Kunstgeschichte in Frage kommen, findest du unter ssc.univie.ac.at/index.php. Regelmäßig auf die Homepage schauen, es kommen laufend neue dazu! Es ist übrigens ratsam, die Absolvierung der ECs auf die gesamte Studiendauer aufzuteilen und nicht zu versuchen alle 60 ECTS in zwei Semestern unterzubringen. Also rechtzeitig für die ECs entscheiden und damit beginnen!

LaborantInnen
Sind für alle technischen und viele organisatorische Dinge am Institut verantwortlich: Bei ihnen liegen die Anmeldelisten für Prüfungen und Sprechstunden auf, teilweise kann frau/man sich bei ihnen Kopiervorlagen für Vorlesungen ausborgen, hier bekommt frau/man die Wertkarten für den Kopierer und den Scanner in der Bibliothek, kann sich Beamer und Laptop für Referate in Seminaren ausborgen, bekommt Spind-Schlüssel und kann sie einfach um den Weg fragen, wenn frau/man sich grad nicht auskennt. Sie sind im Erdgeschoss, bei der Türe zwischen Lift und Spinden zu finden.

ÖH
Österreichische HochschülerInnenschaft, gewählte Interessensvertretung aller Studierender (Vergleichbar mit der ArbeiterInnenkammer) . Nächster Wahltermin: Sommersemester 2009. Besteht aus 4 Ebenen: Bundesvertretung (wird durch die Universitätsvertretungen beschickt), Universitätsvertretung (direkte Wahl von Listen, zb. VSStÖ, GRAS, AG…), Fakultätsvertretung (wird durch die Studienvertretungen beschickt) und Studienvertretungen (Personenwahl)

SPL
Studienprogrammleitung, soll die „Schnittstelle zwischen Studierenden, Lehrenden und der Verwaltung“ sein. Betreut vor allem die Erstellung des Lehrprogramms sowie Studienrechtliche und Studienorganisatorische Bereiche. Studienprogrammleiterin ist Elisabeth Goldarbeiter-Liskar (elisabeth.goldarbeiter-liskar@univie.ac.at), sie ist u. a. zuständig für Anerkennung von Prüfungen für ERASMUS- Studierende oder DiplomarbeitsbetreuerInnen. Monika Dachs (monika.dachs@univie.ac.at) kümmert sich v.a. um die Anrechnung aller LVAs, die nicht im Zuge von ERASMUS-Aufenthalten absolviert wurden.

StV
Studienvertretung. Besteht aus 5 gewählten MandatarInnen, die das Vertretungsorgan der Studierenden auf Institutsebene bilden. Helfen mit Infos und Tipps durchs Studium, sind aber auch in diversen Gremien des Institus vertreten, wo es zum Beispiel um die Erstellung von Studienplänen oder die Berufung von ProfessorInnen geht.

 

Wo finde ich Was?

Institut
Das Institut für Kunstgeschichte findest du im Hof 9 des Universitätscampus. Du erreichst es am besten mit der Straßenbahn (43 od. 44 Landesgerichtsstraße). Von dort aus gehst du die Garnissonsgasse entlang, der Eingang zum Hof 9 befindet sich gegenüber vom Billa.

Studienvertretung
Das StV-Kammerl befindet sich im Erdgeschoß des Institutes am Ende des Ganges beim Kopierer.

Diathek
Solltest du einmal für ein Referat Dias benötigen, kannst du diese in der Diathek ausborgen. Diese befindet sich im Zwischengeschoß zwischen Erdgeschoß und 1. Stock

LaborantInnen („Infopoint“)
Im Erdgeschoss vor der Türe zwischen Lift und Spinden angesiedelt.

Bibliothek
Die Fachbibliothek Kunstgeschichte befindet sich ebenfalls im 2. Stock des Instituts. Die Benützung der Bibliothek wird bei einer Führung erklärt, die du im Laufe deines Proseminar 1 machen wirst. Grundsätzlich ist anzumerken, dass du dir die Bücher zwar selbst aus den Regalen nehmen darfst und auch selbst zurückstellen musst, aber Bücher können prinzipiell nicht entlehnt werden. Ausnahmen gibt es über das Wochenende oder über die Ferienzeit. Weiters findest du in der Bibliothek so genannte „Handapparate“ zu verschiedenen Lehrveranstaltungen, in die der/die LehrveranstaltungsleiterIn die für die Lehrveranstaltung relevante Literatur stellt. Die Bibliothek bietet ausreichend Steckdosen für Laptops etc, gute Lichtverhältnisse und Ruhe, ist also bestens zum Lernen und Arbeiten schreiben geeignet. Achtung: Garderobenpflicht in der Bibliothek! In der Bibliothek sind keine Mäntel, Taschen und schon gar keine Wasserflaschen erlaubt. Die Garderobenkästen findest du im Erdgeschoss, die Schlüssel dafür bekommst du bei den LaborantInnen.

Seminarräume
In den Seminarräumen finden die kleineren Lehrveranstaltungen statt. SR 1-3 findest du im Erdgeschoss, SR 4 im ersten Stock.

Hörsäle
Die meisten großen Vorlesungen finden im Hörsaalzentrum im Hof 2 des UniCampus in den Sälen C1 oder C2 statt. (Siehe Lageplan) Findest du im Vorlesungsverzeichnis also HS C1 UCW als Ortsangabe, bedeutet das Hörsaal C1 UniCampus Wien.

ProfessorInnen/AssistentInnen/SekretärInnen
Diese sind wie die Bibliothek im 2. Stock zu finden.

 

Noch Fragen?

Wenn noch etwas unklar geblieben ist, schreib' uns ein Mail: office@vsstoe-wien.at

blank info