Unigruppen

Sozial- und Studienrechtsberatung

Verband sozialistischer Studentinnen und Studenten
Sektion Wien
http://www.vsstoe-wien.at

Bachelor Geschichte

Geschichte an der Uni Wien

Studienkennzahl Bachelor: 033 603
Vorraussetzungen: Reifeprüfung, Latein

Berufsbild

Am Beginn eines Studiums stellt sich oftmals die selbe Frage: was kann ich mit meinem Studium später machen?

Aber als Berufsbild für fertige GeschichtsstudentInnen lasssen sich folgende Bereiche festlegen: geschichtswissenschaftliche Forschung und Vermittlung, Archiv- und Dokumentationswesen, fachspezifische Erwachsenen- und Berufsfortbildung, Ausstellungs- und Museumswesen, Medien- und Kulturarbeit, Arbeit in staatlichen und nichtstaatlichen (auch internationalen) Organisationen, Tätigkeiten im Bereich der Gleichbehandlung.

wo ist was?

Die Studienrichtung Geschichte wird von folgenden Instituten betreut, in denen mensch weitere Informationen, Studieninformationsblätter und Kommentierte Vorlesungsverzeichnisse der jeweils laufenden Semester erhalten kann.

Institut für Alte Geschichte, Altertumskunde &Epigraphik
Universitäts-Hauptgebäude
Tel.: 4277-40502
www.univie.ac.at/Alte-Geschichte

Institut für Geschichte
Universitäts-Hauptgebäude
Tel.: 4277-40801
www.univie.ac.at/Geschichte/

Institut für Osteuropäische Geschichte
AAKH-Campus, Spitalgasse 2, Hof 3, 1090 Wien
Tel.: 4277-41101
www.univie.ac.at/iog

Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Universitäts-Hauptgebäude, Stiege VI
Tel.: 4277-41301
www.univie.ac.at/Wirtschaftsgeschichte

Institut für Zeitgeschichte
AAKH-Campus, Spitalgasse 2, Hof 1, 1090 Wien
Tel.: 4277-41202
www.univie.ac.at/Zeitgeschichte/

Studienplan

Der Arbeitsaufwand für das Bachelorstudium Geschichte beträgt 180 ECTS-Punkte.
Dies entspricht einer vorgesehenen Studiendauer von 6 Semestern.
120 ECTS-Punkte sind aus dem Lehrangebot der Geschichte zu absolvieren, 60 ECTS aus Erweiterungscurricula. Diese können durch zusätzliche Wahlmodule aus dem Lehrangebot der Studienrichtung Geschichte ersetzt werden.

Lehrveranstaltungstypen

1. Lehrveranstaltungen des Bachelorstudiums Geschichte sind Vorlesungen, Vorlesungen mit Übung, Kurse, Integrierte Kurse, Proseminare und Seminare. Vorlesungen mit Übung und Integrierte Kurse werden von Fachtutorien bzw. eFachtutorien begleitet.
 
2. Zu Lehrveranstaltungen gehören Leseprogramme, die den im Curriculum bzw. dessen Erläuterungen für die jeweilige Lehrveranstaltung festgelegten Studienzielen, Lehr- und Lerninhalten und ECTS-Anrechnungspunkten entsprechen. Die Leseprogramme sind mit der Lehrveranstaltung anzukündigen.
 
3.  Die Lehrveranstaltungstypen unterscheiden sich didaktisch wie folgt:
Vorlesungen (VO) sind nicht prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen. Vorlesungen bestehen aus Vorträgen und können ergänzend Raum für andere Vermittlungsformen der Lehre sowie für Diskussion bieten. Vorlesungen können von eLearning, einem Fachtutorium oder einem eFachtutorium begleitet werden.

Vorlesungen mit Übung (VU)sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen. Sie bestehen aus einem Vorlesungs- und einem Übungsteil und werden von einem Fachtutorium oder eFachtutorium begleitet. Regelmäßige Aufgaben helfen im Modul Einführung in das Studium der Geschichte: den Stoff kritisch zu verarbeiten, durch Recherchen Wissen zu vertiefen, zu ergänzen und kritisch zu reflektieren in den Quellen-und-Methoden-Modulen: Arbeitstechniken zu üben und angestrebte Kompetenzen nachzuweisen;  in den Aspekt-, Epochen- und Raum-Modulen: den Lesestoff kritisch zu verarbeiten.

Kurse (KU) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen und verwenden interaktive Didaktiken. Regelmäßige Aufgaben helfen in den Aspekt-, Epochen- und Raum-Modulen: den Lesestoff kritisch zu verarbeiten, durch Recherchen Wissen zu vertiefen, zu ergänzen und kritisch zu reflektieren sowie die gemeinsame Arbeit in der Lehrveranstaltung vorzubereiten; in den Quellen-und-Methoden-Modulen und im Modul Wissenschaftliches Arbeiten: Arbeitstechniken zu üben und angestrebten Kompetenzen nachzuweisen. In Kursen kann eLearning eingesetzt werden. 

Integrierte Kurse (IK) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen, die die Didaktiken von Kursen und Vorlesungen mit einander verbinden. Integrierte Kurse bestehen aus einem Vorlesungsteil und einem Kursteil mit eFachtutorium, Blended learning und regelmäßigen Aufgaben wie in Kursen.

Proseminare (PS) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen. Anhand eines breiten, epochenübergreifenden Themas üben die Studierenden wissenschaftliche Arbeitsweisen, insbesondere das Verfassen und Präsentieren einer kleineren eigenständigen Arbeit (Bachelorarbeit 1).    

Seminare (SE) sind prüfungsimmanente Lehrveranstaltungen. Anhand eines spezifischen Themas üben die Studierenden wissenschaftliche Arbeitsweisen, insbesondere das Verfassen und Präsentieren einer eigenständigen schriftlichen Arbeit mittlerer Länge (Bachelorarbeit 2). 


4. Besondere didaktische Maßnahmen:
Fachtutorien sind besondere didaktische Maßnahmen, die Vorlesungen bzw. Vorlesungen mit Übungen oder Integrierte Kurse begleiten und Qualifikationen vermitteln, die durch die Absolvierung der Lehrveranstaltung allein nicht erworben werden. In Fachtutorien betreuen studentische Tutorinnen / Tutoren unter der Leitung der Lehrveranstaltungsleiterin / des Lehrveranstaltungsleiters Studierende in Gruppen mit beschränkter Teilnahme.

eFachtutorien sind Fachtutorien mit eLearning.

Übersicht Bachelor

 

Studieneingangsphase - STEP

Die Studieneingangsphase besteht, insgesamt aus 4 Modulen. Damit ist es aber noch nicht getan. Die Studieneingangsphase erstreckt sich aber nicht nur über zwei Semester, die einzelnen Lehrveranstaltungen sind auch miteinander gekoppelt. Jedes Modul hat gewisse Lehrveranstaltungen die abgeschlossen werden müssen um das Modul zu bekommen

1. Modul: „Einführung in das Studium der Geschichte“
VU Einführung in das Studium der Geschichte – Diese LV, und damit das Modul sollte dringend im ersten Semester abgeschlossen werden. da sie Vorraussetzung für das Modul Quellen und Methoden I ist.

2. Zwei Module aus dem „Pflichtbereich der A/E/R Fächer“
VO und VU – Das bedeutet eine Vorlesung und eine Vorlesung mit Fachtutorium zu einem Pflichtmodul.

Es gibt 6 verschiedene Pflichtmodule, die jeweils aus 2 LV’S bestehen (Ausnahme: Österreichische Geschichte besteht aus 3 LV’s) Diese Lehrveranstaltungen werden jedes Semester angeboten, es ist wichtig, die 2 komplementären LV’S besucht  werden um das Modul abzuschließen.

Das Modul mittelalterliche Geschichte besteht z.B aus Mittelalter 1 und Mittelalter 2. Es müssen beide Lehrveranstaltungen absolviert werden um das Pflichtmodul Mittelalter abzuschließen. Eien Außnahme ist hier das Modul für Zeitgeschichte, das nicht in Zeitgeschichte 1 und 2 eingeteilt ist – es müssen zwei Lehrveranstaltungen mit dem Titel „Zeitgeschichte als Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts“absolviert werden

Die Pflichtmodule sind:

  • Geschichte der Antike (Geschichte der Antike 1 + Geschichte der Antike 2)
  • Geschichte des Mittelalters (Mittelalter 1 + Mittelalter 2)
  • Geschichte der Neuzeit (Frühe Neuzeit + Späte Neuzeit)
  • Zeitgeschichte als Geschichte des 20. Und 21. Jahrhunderts, (nicht chronologisch unterteilt)
  • Österreichische Geschichte (Österreichische Geschichte bis 1526 + Österreichische Geschichte seit 1918 + Österreichische Geschichte 1918-heute)
  • Wirtschafts-und Sozialgeschichte. (Quellen, Methoden und Theorien der Wirtschafts- und Sozialgeschichte + Wirtschafts- und Sozialgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart)


3. Modul „Quellen und Methoden 1“
Als Voraussetzung für dieses Modul ist die Absolvierung des Moduls „Einführung in das Studium der Geschichte. In diesem Modul sind folgende Lehrveranstaltungen zu absolvieren, um das Modul abzuschließen

  • KU Lektüre historiographischer Texte und Historiographiegeschichte
  • VO Analyse bildlicher und dinglicher Quellen und Musealisierung
  • VU Historische Archiv- und Hilfswissenschaften

Die Pflichtmodule des Bachelors

Absolvierung der Studieneingangsphase sind die übrigen Pflichtmodule, siehe Übersichtstabelle, dran. Grundsätzlich können jetzt die Lehrveranstaltungen selbst gewählt werden, faktisch ergibt sich aber durch Vorraussetzungen in manchen Modulen ein Hindernismarathon durch den Bachelor Geschichte.

Unter www.pri.univie.ac.at/activecc/geschichte/ findet sich das Active Curriculum in dem die verschiedene Wege durch das Studium digital dargestellt sind, außerdem wird folgendes Semesterprogramm seitens der Universität vorgeschlagen:

T = Tutorium
K = Kurs
E = Epochen 
A/R = Aspekte/Räume
QM1 und QM2 = Module Quellen und Methoden 1 + 2
WDA = Modul Wissenschaftliches Denken und Arbeiten
BM1 und BM2 = Bachelor-Modul
Epochen Pflichtmodule: Geschichte der Antike, Geschichte des Mittelalters, Geschichte der Neuzeit, Zeitgeschichte
Aspekte/Räume Pflichtmodule: Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Österreichische Geschichte
Aspekte/Räume Wahlmodule: Frauen- und Geschlechtergeschichte, Kulturgeschichte, Politikgeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Osteuropäische Geschichte
Studieneingangsphase: Einführung, QM1, 2 A/E/R-Pflichtmodule (davon 1 mit VU+eFachtutorium).
Voraussetzung für QM2, WDA, A/E/R-Module in der Ausprägung mit Kurs: Absolvierung der Studieneingangsphase.
Voraussetzung für BM1: QM2, WDA, 4 Epochenmodule.
Voraussetzung für BM2: BM1, 3 A/R (Pflicht oder Wahl), 2 A/E/R (Pflicht oder Wahl) in der Ausprägung mit Kurs.

Bei den Modulen zu beachten:

Um das Studium zu absolvieren muss das Bachelormodul 2 besucht werden, dafür ist das Bachelormodul 1 Vorraussetung, um aber dieses besuchen zu können müssen vorher die Module Quellen und Methoden 2 (QM2), Wissenschaftliches Denken und Arbeiten (WDA) und aller 4 Epochenmodule gemacht worden sein.
Es ist also zu empfehlen, nach der Studieneingangsphase recht schnell die zwei sehr arbeitsintensiven Module Quellen und Methoden 2 (QM2) und Wissenschaftliches Denken und Arbeiten (WDA), für die „nur“ die STEP Vorraussetzung ist zu absolvieren. Damit ist dann auch schon ein großer Teil geschafft.

Die vier Epocenmodule sind weniger arbeitsaufwändig, dürfen aber bei der intensiven Arbeit mit den zwei obrigen Modulen nicht vergessen sind- auch weil es Sinn macht sich in einem Semester mit Methoden und Inhalten zu beschäftigen, um die Methoden anzuwenden und nicht den Spaß an Geschichte zu verlieren.
Um ins Bachelormodul 2 und damit in das Seminar zu kommen in der die abschließeden Bachelorarbeit geschrieben wird, müssen insgesamt 7 Wahl- oder Pflichtmodulen aus dem A/E/R Bereich gemacht werden- 2 Dieser Module müssen in der Ausprägung c (VO+KU) absolviert worden sein. Zusätzlich müssen neben den Pflichtmodule im Rahmen des Bachelors 60 ECTS Erweiterungscurricula besucht werden.

Erweiterungscurricula
Die Erweiterungscurricula müssen im Rahmen von 60 ECTs abcolviert werden und können grundsätzlich frei in den Erweiterungscurricula der anderen Studienfächer an der Universität Wien absolviert werden, es ist aber gerade wenn das Curriculum einem nicht geisteswissenschaftlichen Fach angehört ratsam sich im vorhinein bei der Studienprogrammleitung zu informieren.

Wichtig ist hier aber vor allem die Anmeldung im Univis (siehe Anmeldungen). Mit der Anmeldung im Univis wird dann das jeweilige Erweiterungcurriculum als Baustein Teil des eigenen Bachelorstudiums.

Studienplan Lehramt Geschichte, Sozialkunde und Pol. Bildung

Das Lehramtsstudium gliedert sich in zwei Abschnitte, mit 70 Semesterstunden. Der erste Studienabschnitt umfasst 52 Semesterstunden und ist auf eine Dauer von 5 Semestern veranschlagt, der zweite umfasst 18 Semesterstunden und ist auf 4 Semester ausgelegt.

Lehrveranstaltungstypen Lehramt

Neben den bereits auf Seite 10 genannten Lehrveranstaltungstypen hat das Lehramtsstudium folgende zusätzliche Typen:

1. Grundkurse (GK)
Diese zählen zu den prüfungsimanenten Lehrveranstaltungen, das heißt es besteht grundsätzlich Anwesendheitspflicht. Grundkurse stellen eine Kombination von epochen-, raum- und aspektorientierten Fächern mit einer grundlegenden fachdidaktischen Orientierung dar. Ihre maximale Teilnehmerzahl beträgt 50 Studierende.

2. Projektkurse (PK)
Projekturse sind im wesentlichen Grundkurse mit einer vertiefenden fachdidaktischen Orientierung und einem berufspraktischen Teil. Sie haben zudem einen stärkeren seminaristschen, forschungsorientierten und berufspraktischen Charakter. Im Klartext besteht ihr Anspruch darin im schulpraktischen Übungsteil komplexere Unterrichtsmethoden einzusetzen und zu vermitteln. Auch bei Projektkursen beträgt die maximale Teilnehmerzahl 50 Studierende.

3. Kurse (KU) und integrierte Kurse (IK)
Kurse sind prüfungsimanente Lehrveranstaltungen in welchen interaktive Lehr- und Lernformen zum Einsatz kommen sollen. Ihre maximale Teilnehmerzahl beträgt 25 Studierende. Im Gegensatz dazu sollen integrative Kurse, ebenfalls prüfungsimanent, Lehr- und Lernformen von Kursen und Vorlesungen verbinden. Aufgrund ihres geringeren Anspruchs auf Interaktivität beträgt ihre maximale Kapazität 50 Studierende.

Der erste Studienabschnitt (52 SSt.)

Der 1. Studienabschnitt dient der grundlegenden Orientierung im historischen Denken und in der Anwendung historischer Methoden, sowie der Einführung in Grundfragen der Fachdidaktik und der Politischen Bildung. Die Studierenden sollen im 1. Studienabschnitt ein Basis- und Überblickswissen erwerben können, das ihnen als Grundlage für ihre spätere Berufsausübung dient.

Studieneingangsphase

Die Studieneingangsphase besteht aus vier Lehrveranstaltungen, die in die Ziele, Inhalte und Methoden der Geschichtswissenschaft, der Geschichtsdidaktik und der Politischen Bildung einführen und den Studierenden eine Orientierung im Lehramtsstudium ermöglichen sollen. Sie sind im 1. oder 2. Semester zu absolvieren.

1. Einführung in das Lehramtsstudium ‚„Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung (KU) - 3 SSt.
Diese Lehrveranstaltung dient der Einführung in die Grundfragen des Lehramtsstudiums GSP, der Einführung in die Fachdidaktik der Geschichte sowie der Einführung in die Grundfragen der Politischen Bildung. Sie wird als integrative Lehrveranstaltung von der Fachdidaktik gemeinsam mit der Fachwissenschaft abgehalten. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Lehrveranstaltungen der Studieneingangsphase aus der pädagogisch-wissenschaftlichen Berufsvorbildung (PWB) wird angestrebt.
Schwerpunkte: Vertrautmachen mit einschlägigen berufsspezifischen Bedingungen der zukünftigen Arbeit als Geschichtslehrer/innen an AHS und BHS; Kennenlernen anderer, dem Lehrberuf nahestehender Berufsfelder. Erarbeitung analytischer, systematischer und reflexiver Aspekte des zukünftigen Berufsfeldes aus der Fachperspektive.

2. Lektüre historiographischer Texte und Historiographiegeschichte (KU) 2 SSt.

3.  1 VU welche aus den epochenorientierten Fächern oder dem Fach Österreichische Geschichte gewählt werden kann

4. 1 VO welche ebenfalls aus den epochenorientierten Fächern oder dem Fach Österreichische Geschichte gewählt werden kann

Weitere Lehrveranstaltungen des Ersten Studienabschnitts

Im ersten Studienabschnitt sind folgende Lehrveranstaltungen erfolgreich zu absolvieren:

  • Epochen und österreichische Geschichte (18 SSt.):
  • Alte Geschichte 1 und 2 (2+2 SSt.)
  • Mittelalterliche Geschichte 1 und 2 (2+2 SSt.)
  • Neure Geschichte: Frühe und Späte Neuzeit (2+2 SSt.)
  • Zeitgeschichte (4 SSt.)
  • Österreische Geschichte: bis 1526, 1526 - 1918 sowie 1918 bis heute (2+2+2 SSt.)

Achtung: Es muss mindestens eine VU mit Tutorium belegt werden muss sowie zwei Kurse nachdem die Studieneingangsphase abgeschlossen wurde. Diese drei prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen müssen dabei aus unterschiedlichen Fächern gewählt werden. Der Rest kann als Vorlesung absolviert werden. Es besteht auch die Möglichkeit Vorlesungen und Kurse als integrierte Kurse zu kombinieren.

Quellen und Methoden des historischen Arbeitens (8 SSt.):

 

  • Analyse bildlicher und dinglicher Quellen und Musealisierung (VO) 2 SSt.
  • Historische Hilfs- und Archivwissenschaften (VU) 2 SSt
  • Text- und Diskursanalyse (KU) 2 SSt.
  • Quantifizierung und Statistik (VU) 2 SSt.
  • Voraussetzungen sind hier die positive Absolvierung der Studieneingangsphase.

Geschichtswissenschaftliche Arbeitstechniken (KU) 3 SSt.
Voraussetzungen: positive Absolvierung der Studieneingangsphase.

Grundkurs Fachdidaktik (I) - (GK) - 6 SSt.
Der Grundkurs Fachdidaktik I soll, mit einem Fachthema verknüpft, in exemplarischer Form an die theoretischen und praktischen Grundprobleme des Geschichtsunterrichts heranführen und den Studierenden eine erste reflektierte und evaluierte Praxisorientierung ermöglichen. Aktuelle Paradigmen der fachdidaktischen Reflexion werden in diesem Kurs anhand konkreter Aufgabenstellungen zugänglich gemacht.
Voraussetzungen: erfolgreiche Absolvierung oder zumindest gleichzeitige Belegung des Kurses Geschichtswissenschaftliche Arbeitstechniken

Neue Medien in Geschichtswissenschaft und Geschichtsunterricht - (KU) - 4 SSt.
In dieser Lehrveranstaltung soll in Kombination mit einem historischen Aspekt das Pflichtfach ‚„Informatik und Medien in der Geschichtswissenschaft und der Geschichtsdidaktik“ realisiert werden. Anhand eines historischen Themas werden in exemplarischer Form die vielfältigen Möglichkeiten der Anwendung von Neuen Medien im Bereich der Geschichtswissenschaft und insbesondere im Geschichtsunterricht erarbeitet
Voraussetzungen: Erfolgreiches absolvieren der LV Grundkurs Fachdidaktik

Wissenschaftstheoretische Fächer (4 SSt.):
Wissenschaftstheoretische Fächer
(a) Theorien in der Geschichtswissenschaft und Wissenschaftstheorie (VO) 2 2 SSt.

In dieser Lehrveranstaltung sollen die philosophischen, wissenschaftsgeschichtlichen, wissenschaftssoziologischen und epistemologischen Grundlagen wissenschaftlicher Analyse und Reflexion in einem trans- und interdisziplinären Rahmen gelehrt werden.

(c) Theorien und Geschichte der Geschichtsdidaktik (VO oder KU) 2 SSt.
Die Lehrveranstaltung gibt Gelegenheit, aktuelle Ansätze der geschichtsdidaktischen Theoriebildung kennen zu lernen und hinsichtlich ihrer berufspraktischen Relevanz zu diskutieren: z.B. Theorien der Geschichtsdidaktik, theoretische Grundlegung geschichtsdidaktischer Methoden, exemplarische Darstellung und Erprobung zentraler fachdidaktischer Modelle. Darüber hinaus werden Grundzüge einer Geschichte des Geschichtsunterrichts in ihrer jeweils politisch bildenden Dimension angeboten.
Die beschriebenen wissenschaftstheoretischen Pflichtfächer können als Einzellehrveranstaltungen oder in einer kombinierten Form als Kurs absolviert werden.
Voraussetzungen: erfolgreiche Absolvierung der Studieneingangsphase.

Der zweite Studienabschnitt

Der 2. Studienabschnitt dient der erweiterten und vertiefenden Behandlung von Themenfeldern der Geschichtswissenschaften, der Geschichtsdidaktik und der Politischen Bildung. Er soll die Studierenden an jene berufspraktischen Kompetenzen heranführen, die sie in ihrem zukünftigen Beruf als Geschichtslehrer/innen an höheren Schulen oder verwandten Berufsfeldern benötigen. Das Besuchen von Lehrveranstaltungen aus dem zweiten Studienabschnitt setzt voraus, dass der erste Studienabschnitt erfolgreich absolviert wurde. Allerdings kann der Kurs Politische Bildung nach erfolgreichem Abschluss der Studieneingangsphase in den ersten Studienabschnitt vorgezogen werden.

Vertiefungsseminare - 4 SSt
Die Vertiefungsseminare bieten erstmal die Möglichkeit aus diversen Bereichen der Geschichtswissenschaften zu wählen und dem Studium damit einen individuellen Schwerpunkt zu verleihen. Dabei kann aus allen Bereichen der Geschichtswissenschaft gewählt werden, allerdings unter der Berücksichtigung der aspektorientiereten Fächer.

Beim Vertiefungsseminar I (SE) 2 SSt. ist aus den aspektorientierten Fächern Wirtschafts- und Sozialgeschichte oder Globalgeschichte zu wählen, während beim Vertiefungsseminar II (SE) 2 SSt. aus den Fächern Frauen- und Geschlechtergeschichte, Osteuropäische Geschichte oder Historisch-Kulturwissenschaftliche Europaforschung gewählt werden muss.

Projektkurs Fachdidaktik (II) - (PK) - 6 SSt.
Der Projektkurs Fachdidaktik II soll in exemplarischer Form die bisher erworbenen fachlichen und fachdidaktischen Kompetenzen zur unterrichtspraktischen Kompetenz weiterentwickeln. Die Konzeption und Anwendung komplexer Lehr-/Lernformen soll eingeübt werden. Eine Zusammenarbeit mit der Phase 2 des Schulpraktikums ist möglich

Politische Bildung - (KU) - 4 SSt.
Diese interdisziplinär geführte Lehrveranstaltung verknüpft die Pflichtfächer ‚Strukturen und Funktionen des politischen Systems und des Rechtssystems’ sowie ‚Konfliktstrategien und Konfliktmanagement’. Sie will mit den Strukturen und Funktionen von politischen Systemen und Rechtssystemen vertraut machen sowie in exemplarischer Form Konfliktstrategien und Konfliktmanagement in ihren lokalen, regionalen, nationalen und internationalen bzw. globalen Dimensionen behandeln. Das Kennenlernen von Akteuren und Institutionen soll nach Möglichkeit durch diese Lehrveranstaltung gefördert werden.

Exkursion, 3 Tage - (EX) - 2 SSt.
Exkursionen sind Blocklehrveranstaltungen, die außerhalb der Universität stattfinden. Sie dienen der Auseinandersetzung mit Themenstellungen der Studienrichtung und können neben wissenschaftlichen Reisen auch Besuche einschlägiger Tagungen und Institutionen oder eine Beteiligung an internationalen Schulpartnerschaften umfassen.

Diplomand/inn/enseminar - (SE/PV) - 2 SSt.
Das Diplomand/inn/enseminar dient der Betreuung und Beratung von Diplomarbeiten sowie der Auseinandersetzung mit fachspezifischen Theorien und Methoden. Es muss gewählt werden, wenn die/der Studierende eine Diplomarbeit in der Studienrichtung ‚„Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung“ schreibt.

LehrerInnenbildung 14 SSt.
Neben der Ausbildung in Geschichte, muss für das Lehramtsstudium auch eine pädagogische Ausbildung am Institut für Bildungswissenschaft absolviert werden. Dadurch sollen pädagogische, didaktische und schultheoretische Fähigkeiten erworben werden, welchen den Anforderungen einer AHS bzw. BHS entsprechen. Diese gilt dann für beide Unterrichtsfächer

Anmeldesystem

Anmeldung zu Lehrveranstaltungen
Seit diesem Semester läuft die Anmeldung zu den Lehrveranstaltungen über das universitätseigene Online-Verwaltungssystem UNIVIS, in dem du auch deine Noten abrufen kannst. 
Du musst dich für dieses System nicht extra registrieren, hier gilt dein UNET-Account (siehe Artikel UNET). Anmelden musst du dich nur für SE/UE/GR/VU. Für Vorlesungen musst du dich nicht anmelden.

Der Zeitpunkt der Anmeldung ist nicht ausschlaggebend für die Zuteilung der LV’s. Bevor du dich anmeldest ist es wichtig, dass du die richtige Studienkennzahl auswählst, das betrifft StudentInnen, die neben Geschichte noch ein oder mehrere Studien belegt haben.

Außerdem kann von dir eine Prioritätensetzung bei einzelnen Lehrveranstaltungstypen verlangt werden. Hier wählst du beispielsweise welcher Termin des UE „Quellen und Methoden 1“  dir am besten in dein Konzept passt und 1-2 Ausweichtermine, falls die von  dir gewählte Lehrveranstaltung überlaufen ist. Nach Ende der Anmeldungsfrist erfährst du dann, in welche Lehrveranstaltungen du hinein gekommen bist. Danach gibt es meist noch eine Nachanmeldung für die LV’s, wo es noch Plätze gibt.

Prüfungsanmeldung
Seit diesem Semester müssen sich alle StudentInnen auch für Prüfungen im UNIVIS (http://univis.univie.ac.at) anmelden. Die Prüfungstermine werden von den LehrveranstaltungsleiterInnen bekannt gegeben und werden auch zusätzlich auf der Homepage der Studienprogrammleitung bzw. des Institutes für Geschichte  bekannt gegeben.

Platzbeschränkungen
Bei normalen Vorlesungen spielen die limitierten freien Plätze übrigens keine Rolle, auch wenn du die NR. 233 bei einer VO mit nur 140 freien Plätzen bist, kannst du die VO ganz normal besuchen und die Prüfung absolvieren. (Die “MAXIMALEN PLÄTZE“ bei Vorlesungen existieren nur wegen der Brandschutzverordnung) Anders verhält es sich bei prüfungsimmantenten Lehrveranstaltungen). Hier wird meistens nur eine geringe Überschreitung toleriert. Daher ist es ratsam sich gleich für mehrere anzumelden.

Prüfungen

Die wirklich harten Prüfungszeiten beschränken sich so wie in vielen anderen Studienrichtungen auf den Jänner und den Juni, in diesen Monaten finden sämtliche Prüfungen statt. Zu vielen Prüfungen muss man sich im Internet auf der Institutshomepage unter „Studium“ – „ Prüfungsanmeldung“ anmelden.

Seminare
Seminare werden hingegen oft mit Referaten abgeschlossen, die man schon während des Semesters hält und auch schriftliche Arbeiten, die noch bis zum Ende des folgenden Semesters abgegeben werden können, sind eine häufige Grundvoraussetzung für eine Note in der Geschichte

UNIVIS online
Die Noten kann ich unter studieren.univie.ac.at „UNIVIS online“ erfahren. Zeugnisse werden keine mehr ausgestellt, statt dessen wird einem regelmäßig ein Sammelzeugnis mit allen erlangten Noten zugeschickt.

Fragen?

Wenn du noch nicht alles klar ist, schreib uns ein Mail: office@vsstoe-wien.at

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