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Verband sozialistischer Studentinnen und Studenten
Sektion Wien
http://www.vsstoe-wien.at
Charlotte Roche
Die in England geborene Charlotte Roche beglückte in den späten 1990er Jahren die Kölner mit einer öffentlichen Headbangsession. Ihren Durchbruch schaffte der „kleine, gut angezogene Gnom“ (Selbstbeschreibung Roche) 1998 als sie bei VIVA 2 als Frontgesicht prompt von 8000 BewerberInnen hervorstach. In ihrer Sendung scheute sie sich auch nicht, Musiker öffentlich als Machoschweine zu beschimpfen.
Die Frau, die sich kein Blatt vor den Mund nimmt, erhielt 2002 den Bayrischen Filmpreis und ist auch sonst recht flott unterwegs. 2006 war sie als Moderatorin des Arte Musikmagazins Tracks zu bewundern. Feministische Züge hatte sie bereits in der Pubertät. Ihre Mutter, die Roche selbst als oberfeministisch bezeichnet, gab ihr statt Bravo, Emma zu lesen. Doch heute steht Roche mit Alice Schwarzer auf Kriegsfuß, da sich diese für „Bild“ verkaufte. Charlotte Roche, die im Alter gern ein Frauenpuff eröffnen würde, machte 2008 mit ihrem kontrovers diskutiertem Buch „Feuchtgebiete“ auf sich aufmerksam.

